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Kunstvoll angelegte Trockenmauern stützen die Weinberg-terrassen
an den Hängen des Cembratales. Die »Situla«, ein
bronzenes Gefäss, das bei Doss Caslir aufgefunden wurde, lässt
vermuten, dass hier bereits in der vorrätischen Zeit Wein angebaut
wurde. An der gegenüberliegenden Talseite kann man die Erdpyramiden
von Segonzano und den Abbau des Porphyrgesteins bewundern.
Die Weinberge ziehen sich zwischen Porphyrfelsen und Buschwaldfluren
talaufwärts. Die Reben werden auf Pergeln gezogen. Hier ist all die
Ursprünglichkeit eines noch sauber gebliebenen, sorgfältigst
gehandhabten Weinanbaues vorzufinden. Der Boden wird begrünt, teilweise
auch offen gehalten. Die Vernatschrebe (im Trentino »Schiava«
genannt) wird in Lagen zwischen 300 und 550 m. ü. M. angebaut.
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